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IfKom Bayern präsentiert neue Szenarien

VON HEINZ LEYMANN meist gelesen

Prognosen und Szenarien zur Entwicklung der Mobilität und des Informations- und Kommunikationstechnologie-Marktes

Bonn, 10.12.2013

Die Verknappung der natürlichen Ressourcen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Die Auswirkungen wurden auf dem bayerischen Ingenieurtag 2013 der IfKom exemplarisch für die Bereiche Mobilität und den ICT-Markt (Informations- und Kommunikationstechnologiemarkt) aufgezeigt. Zum Verständnis dieser Auswirkungen präsentierte der Ingenieurverband IfKom (Ingenieure für Kommunikation) in Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) ein aktuelles Vortragsspektrum zu diesem Thema. Die Veranstaltung fand mit sehr kompetenten Vortragenden in einem Vortragssaal der OTH Regensburg statt und stand unter dem Motto: "Prognosen und Szenarien zur Entwicklung der Mobilität und des Informations- und Kommunikationstechnologie-Marktes".

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Präsidenten der OTH Regensburg, Prof. Dr. Wolfgang Baier. In seinem Grußwort wies der IfKom-Bundesvorsitzende, Dipl.-Ing. Heinz Leymann, darauf hin, die Ingenieurausbildung an den deutschen Hochschulen ist attraktiv, die Hochschulen bieten einen praxisnahen Bezug auf wissenschaftlicher Basis. Dieses Niveau muss gehalten und, wo möglich, verbessert werden. Die IfKom setzen sich für eine anforderungsgerechte Studiengestaltung ein, die neben natur- und technikwissenschaftlichen Inhalten auch Kreativität, vernetztes Denken und andere Managementfähigkeiten fördert. Die IfKom fordern daher eine ausreichende Mittelausstattung der Hochschulen, um Lehr- und Lernmethoden aktuell zu halten und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands steigern zu können. Dazu muss es den Hochschulen möglich sein, neben dem Bachelor- und Masterabschluss weiterhin einen Diplomgrad zu verleihen. Auch das Promotionsrecht muss allen Hochschulen mit wissenschaftlicher Ingenieurausbildung zugestanden werden. Als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur oder Dr.-Ing. sollen dem Absolventen mit wissenschaftlicher Ausbildung und Praxisnähe alle Türen offen stehen.

Auf die Perspektiven der Elektro- und Hybridfahrzeuge sowie Speichertechnologien ging Prof. Dr.-Ing. Manfred Bruckmann ein. Mit neuen Entwicklungen haben Elektrofahrzeuge zumindest im Kurzstreckenverkehr Zukunft. Die Produktionshöhe wird stark abhängig von der Ölpreisentwicklung sein. Prof. Dr.-Ing. Bruckmann stellte einige aktuelle Projekte aus mehreren Bereichen der Regenerativen Energien und der Elektromobilität vor, die Impulse für ganz Ostbayern sind. Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich die OTH-Regensburg in Lehre und Forschung mit den Themen Regenerative Energien und Elektromobilität.

Im anschließenden Vortrag Zukunfts-Radar 2020 befasste sich Dipl.-Betriebswirt Berthold Müssig von der Firma Future Management Group AG mit der Frage "Wie mächtige Trends und Technologien unser Leben und den ICT-Markt verändern". Dabei gab er Beispiele, wie sich erfolgreiche Unternehmen vorbereiten können, um trotz oder gerade durch die kommenden großen Veränderungen erfolgreicher zu sein. Müssig skizzierte, wie mächtige Trends und Technologien der Zukunft den IT- und Kommunikationsmarkt verändern. An Hand ausgewählter Beispiele gab er einen inspirierenden Überblick über globale Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklungen, die Reichweite von Rohstoffen und deren Auswirkungen auf den IT Markt, neue Display- und Speichertechnologien, neue Materialien und die Dematerialisierung und Informatisierung in allen Lebensbereichen. Mit "New Money- Big Data" skizzierte Müssig ein neues Geschäftsmodell im Finanzbereich, das sich im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs entwickelt. Im Bereich der Medizin-Innovationen berichtete Müssig, wie auf der Basis neuester IT Technologien ein zukünftiges Diagnose- und Früherkennungssystem aussehen könnte, das auf Methoden der Schulmedizin, der Biochemie und der DNA-Analysen basiert. Dies würde die Entwicklung eines umfassenden präventiven Gesundheitsprogramms ermöglichen.

Anschließend hatten die Teilnehmer des Ingenieurtages 2013 ausreichend Zeit, die dargestellten Sachverhalte mit den Referenten zu diskutieren. Die Moderation der gesamten Veranstaltung lag in den bewährten Händen von Dipl.-Ing. Dieter Salge (Vorsitzender des IfKom-Bezirks Ostbayern).

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.


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Autor:
[H/L]


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Artikel vom 10.12.2013


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