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Hightech trifft Historie: IfKom unterstützen Wiederaufbau des Berliner Schlosses

VON HEINZ LEYMANN meist gelesen

Bonn, 02.06.2014

Hightech trifft Historie: Ingenieure für Kommunikation unterstützen Wiederaufbau des Berliner Schlosses – und fordern Maßnahmenpaket zum flächendeckenden Breitbandausbau

Die Ingenieure für Kommunikation (IfKom) befassen sich durchaus nicht nur mit intelligenter Vernetzung, Datenschutz, mobiler Kommunikation oder flächendeckendem Breitbandausbau. Auch ein Bekenntnis zu historischen Leistungen gehört zum gesellschaftspolitischen Engagement des Verbandes. Mit einer Spende haben sich die Mitglieder in einem Schmuckelement des Berliner Schlosses verewigt. Sie unterstützen somit den Wiederaufbau des bereits 1443 als feste Residenz der Hohenzollern gegründeten und zuletzt von Kaiser Wilhelm II genutzten Schlosses, das 1950 gesprengt wurde. Nach dem Willen des Deutschen Bundestages wird es als Kulturort "Humboldtforum" wiederaufgebaut, um Berlins historische Mitte optisch wiederherzustellen.

Der IfKom-Landesvorstand Berlin-Brandenburg-Sachsen engagiert sich aber auch für einen breitbandigen Internetzugang in allen Regionen. Nachdem die Bundesregierung zwar betont hat, eine flächendeckende Breitbandversorgung bedeute 100%, die Finanzierung jedoch trotz der Netzallianz des Bundesministers Dobrindt nicht gesichert ist, fordern die IfKom weitergehende regulatorische Maßnahmen. Der kürzlich in seinem Amt bestätigte Landesvorsitzende Norbert Frenzel hält sogar eine symmetrische Regulierung in bestimmten Gebietsclustern für zwingend erforderlich. "In besondern dünn besiedelten Gebieten wird es keinen Betreiber geben, der einen flächendeckenden Breitbandausbau mit seinem Geschäftsmodell vereinbaren kann. Hier muss die Regierung den Ausbau und Betrieb ausschreiben und einem Netzbetreiber auch über mehrere Jahre die Einnahmen sicherstellen", betont Frenzel. Alleine mit wettbewerblichen Mechanismen wird aus Sicht der IfKom eine Versorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde bis 2018 nicht flächendeckend zu erzielen sein.

Neben Norbert Frenzel wurden auch die anderen Mitglieder des Landesvorstands von der Mitgliederversammlung in ihren Ämtern bestätigt. "Wir sind ein Verband von Experten, die ihre Fachkompetenz in den Dienst der Gesellschaft einbringen", fasst Norbert Frenzel das Engagement der Ingenieure für Kommunikation zusammen.

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.


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Autor:
[H/L]


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Artikel vom 02.06.2014


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