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Gelände für Schlachthof wird gewaltsam geräumt

VON MAHI KLOSTERHALFEN meist gelesen

Seit einigen Monaten hatten Tierschutz- und TierrechtsaktivistInnen das Gelände, auf dem ein Schlachthof gebaut werden soll, besetzt.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sieht in dem gewaltfreien zivilen Ungehorsam gegen die Durchführung solcher Projekte eine Bürgerpflicht.

In Niedersachsen soll ein Schlachthof für Masthühner mit einer Kapazität von mehreren tausend geschlachteten Hühnern pro Woche entstehen. Seit Monaten Jahres hielten Gegner des Schlachthofes das Baugrundstück besetzt. Zur Stunde räumen ca. 200 Polizisten das Gelände. Die Aktivisten befinden sich angekettet auf drei Türmen, an Betonklötzen, am Boden und in einem Bunker. Sie wollen keine Gewalt anwenden, werden das Gelände aber nicht freiwillig verlassen.

»Wenn Politik und Verwaltung solche Wahnsinns-Projekte fördern, muss jeder mündige Bürger auf die Barrikaden gehen. Dazu gehört auch die gewaltfreie Besetzung des Grundstücks«, stellt sich Rechtsanwalt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, auf die Seite der Aktivisten.

Die Stiftung sieht in der Hühnermast eine der tierquälerischsten Formen der Massentierhaltung, da die Tiere auf so schnelles Muskelwachstum gezüchtet sind, dass ihre Skelette und Organe überfordert sind. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich seit zehn Jahren gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein und fördert die vegetarischen Ernährungsformen. Mehr erfahren Sie auf  albert-schweitzer-stiftung.de Die gemeinnützige Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt wurde im Jahr 2000 von Rechtsanwalt Wolfgang Schindler als politisch und weltanschaulich ungebundene Tierschutzorganisation gegründet. Sie finanziert sich aus den Erträgen des Stiftungskapitals sowie aus Förderbeiträgen und Spenden. Ihren Namen erhielt die Stiftung von Rhena Schweitzer, der Tochter Albert Schweitzers.

Die Stiftungsaufgabe ist es, möglichst viel Leid zu vermindern. Deshalb setzen sich die Stiftung vor allem für die so genannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Aufgabe, der man sich stellen kann.

Die Albert Schweitzer Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärk sie die vegetarische Idee, da der Stiftung keine Haltungsform bekannt ist, die man als wirklich artgerecht bezeichnen könnte.


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Autor:
[M/K]


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Artikel vom 12.08.2010


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