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ÖDP gegen Welpenhandel im Zoogeschäft

VON FLORENCE BODISCO meist gelesen

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖD) ist empört über die Ankündigung des nach eigenen Angaben weltweit größten Zoofachhändlers "Zoo Zajac", ab Mitte dieses Jahres Hundewelpen zum Verkauf anzubieten.

Das Veterinäramt Duisburg hat diese Pläne jüngst gebilligt. Uta Maria Jürgens, Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz und Gentechnik der ÖDP, erklärt dazu: "Die Entscheidung des Veterinäramts ist unverantwortlich. Tierheime sind voll mit Hunden, die meisten von ihnen sind geistig und körperlich gesund und vollkommen familientauglich und wurden nur von unverantwortlichen Vorbesitzern abgegeben, weil diese den Arbeitsfaktor in der Hundehaltung unterschätzt haben. Die Notsituation der Tierheime – und das Leid der Tiere – wird um ein Vielfaches zunehmen, wenn Welpen zu Billigstpreisen nun auch im Zoohandel angeboten werden." Jürgens ergänzt, dass im Zoohandel angebotene Welpen aus nicht-geprüften Zuchten stammen, in denen ohne Rücksicht auf Erbkrankheiten oder das Wohl der Elterntiere und Welpen diese wie am Laufband "produziert" würden.

"Diejenigen Welpen, die nicht abgenommen werden – und das wird eine Menge sein, da die Welpen in einen völlig gesättigten Markt hineingeboren werden – landen letztendlich in Tierversuchslabors oder im internationalen Hundehandel, der die Tiere u.a. an illegal betriebene Pelzproduktionsstätten abgibt." Die ÖDP-Politikerin lobt den Vorschlag von Tierschutzorganisationen, Zoofachläden könnten Kooperationen mit örtlichen Tierheimen eingehen, um heimatlosen Hunden ein neues Zuhause zu schenken.

Die ÖDP unterstützt daher den über die Internetseite [1] lancierten Aufruf, gegen die Pläne von Zoo Zajac zu protestieren. Jürgens: "Wenn Herr Zajac nicht von sich aus Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen vor den wirtschaftlichen Gewinn stellt, muss ihm klargemacht werden, dass Verantwortungslosigkeit auch den Gewinn schmälert."

Link zur Meldung: [2]

Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)

Bundespressestelle

Erich-Weinert-Str. 134

10409 Berlin

Tel. 030/49854050

 email@autor.cap [3]


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Autor:
[F/B]


Artikel vom 18.03.2011


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