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Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. startet Mailaktion gegen betäubungsloses Schächten

VON STEFAN KLIPPSTEIN meist gelesen

Zwar ist das Schächten eigentlich durch das Tierschutzgesetz in Deutschland verboten, da es aber unzählige Sondergenehmigungen gibt, wird auch in Deutschland legal geschächtet.Das bedeutet, Schafen und Rindern wird unbetäubt die Kehle durchgeschnitten. Muskeln, Sehnen und Schlagadern sowie die Luftröhre werden dabei durchtrennt. Bei vollem Bewusstsein erleben sie nach minutenlangem Kampf schließlich ihren eigenen, qualvollen Tod. Diese grausame Tierquälerei findet statt, weil eine Ausnahmegenehmigung aus religiösen Gründen nicht vom Tierschutzgesetz beschränkt wird.
Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. setzt sich schon seit Jahren für eine Novellierung des Tierschutzgesetzes und ein absolutes Verbot des betäubungslosen Schächtens ein. Mit einer Online-Mailaktion an die verantwortliche Ministerin Ilse Aigner möchte der Arbeitskreis den Handlungsdruck verstärken - mit Erfolg: Nach wenigen Tagen haben bereits über 3.000 Menschen an der Aktion teilgenommen und fordern ein Verbot des betäubungslosen Schächtens. ,Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt dem Bundestag bereits seit Jahren vor, doch offenbar fürchten sich die Verantwortlichen vor dem Vorwurf der Religionsfeindlichkeit", so Stefan Klippstein, Sprecher des Vereins. ,Der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. fordert: Religionsfreiheit: ja, betäubungsloses Schächten: nein." Die Online-Aktion finden Sie unter: [1]

Der Aufruf, sich an der Online-Aktion zu beteiligen, reiht sich in eine Kampagne für ein Verbot des betäubungslosen Schächtens ein, die der Arbeitskreis humaner Tierschutz e.V. seit Jahren führt und in den letzten Monaten verstärkt fortsetzt. So sorgten in den letzten Wochen und Monaten mehrere Aktionen und Demonstrationen des Arbeitskreises für Aufsehen und mediale Berichterstattung. Unter anderem wurde mit der öffentlichen Darstellung einer Schächtung direkt vor einer Berliner Moschee auf die Missstände aufmerksam gemacht. Ausführliche Berichte sowie einen Überblick über die Berichterstattung finden Sie hier: [2]

Der Arbeitskreis ist im politischen Berlin bereits mehrfach in Aktion getreten. Bei verschiedenen Gelegenheiten konnte dabei auch Frau Aigner persönlich mit den Vorwürfen der Tierschützer konfrontiert werden. Dadurch erhofft sich der Verein eine besondere Wahrnehmung: ,Im Gegensatz zu Frau Aigner stehen wir zu unserem Wort. Wir setzen uns ein, bis unsere Ziele erreicht sind und unsere Arbeit nicht mehr gebraucht wird", verspricht Stefan Klippstein.

Der Arbeitskreis für humanen Tierschutz e.V. setzt sich dafür ein, dass Tierquälerei in allen Formen gestoppt wird. Weiterhin versteht sich der gemeinnützige Verein als Anwalt der Tiere und möchte ihnen eine Stimme geben sowie für ihre Rechte streiten. Der Verein finanziert seine Arbeit ausschließlich mit Spendengeldern.

Weitere Informationen finden Sie unter  www.arbeitskreis-tierschutz.de


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Autor:
[S/K]


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Artikel vom 16.03.2012


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