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GfSE Studienpreis an TU Hamburg-Harburg

VON SVEN-OLAF SCHULZE meist gelesen

Die besten fünf Master- und Diplomarbeiten aus dem Jahr 2010 waren zur Endrunde an der TU München eingeladen. Die Absolventen präsentierten den Inhalt der Arbeit in konsolidierter Form vor Experten auf dem Gebiet des Systems Engineering, die die Bewertungen vornahmen.

Der Studienpreis der Gesellschaft für Systems Engineering e.V wurde zum 6. Mal vergeben. Von den betreuenden Professoren der deutschsprachigen Hochschulen wurden insgesamt 13 herausragenden Master- und Diplomarbeiten aus dem Jahr 2010 zur Bewertung eingereicht werden. Der Inhalt der Arbeit muss sich mit komplexen Zusammenhängen, interdisziplinären Teams und einer systematischen Vorgehensweise befassen, oder direkt aus dem Fachgebiet Systems Engineering stammen. Wie in den letzten Jahren, sind die nominierten Arbeiten aus verschiedenen Branchen bis zum März dieses Jahres eingereicht worden. Aus allen eingesendeten Arbeiten wurden die besten 5 Arbeiten mittels eines strengen und neutralen Bewertungsverfahrens vom Studienpreisausschuss der GfSE ausgewählt. Während der Endrunde wurde die Präsentation und deren Inhalt als auch die abschließenden Antworten auf die Fragen vom GfSE Gremium bewertet. Die Summe aus dieser Bewertung und der schriftlichen Arbeit ergibt die Platzierung unter den besten fünf Abschlussarbeiten aus dem Jahrgang. Das Fachgremium war auch in diesem Jahr mit Experten aus verschiedenen Bereichen der Industrie, hier sind Experten von BMW und Cassidian zu nennen, und der Lehre besetzt.

Durchgeführt wurde die Endrunde des Studienpreises an der Technischen Universität München am Institut für Raumfahrtsysteme von Prof. Walter, das im letzten Jahr den Gewinner stellte.

Der ersten Platz belegte die Arbeit von Herrn Jan Grymlas von der TU Hamburg-Harburg vom Lehrstuhl für Flugzeug-Systemtechnik mit dem Titel "Entwurf eines Prozessreglers für ein Multifunktionales Brennstoffzellensystem". Die Arbeit war in dem Vortrag sehr gut zusammengefasst und hat einen Einblick in das interdisziplinäre Zusammenspiel gegeben, auch wenn nur ein neues System in ein Flugzeug eingeführt werden soll. Die Abhängigkeiten und die erste Auslegung wurden auch mittels dem modellbasiertem Ansatz unter Nutzung der SySML Sprache durchgeführt. Der zweite Platz wurde an Frau Tanja Nemetzade für die Arbeit mit dem Titel "Dimensional Analysis for the Design of Satellites in LEO" von der Technische Universität München vom Lehrstuhl für Raumfahrttechnik vergeben. Diese Arbeit stach durch die sehr wissenschaftlich fundierte Vorgehensweise und dem theoretischen Ansatz und Analyse heraus, um für die Zukunft bessere Lösungen durch dimensionslose Kennzahlen vorhersagen und analysieren zu können. Den dritten Platz erreichte Herr Englbert Westermeier von der Hochschule München mit der Arbeit "Business Process Reengineering von Entwicklungsprozessen im System-Anlagenbau" aus einer Praxisanwendung im Energiesektor. Die weiteren Plätze belegte eine Arbeit von der TU München mit dem Titel "Modularization, Interface Management, and Organizational Optimization - A Practical Approach of Structural Complexity Management'und wurde bearbeitet vonHerrn Wolfgang Bauer. Von der Universität Paderborn wurde der Beitrag von Herrn Thomas Schierbaum mit dem Titel "Konzipierung eines Hybridspülsystems für Geschirrspüler" vorgestellt. Alle Beiträge gibt es als Kurzversion zum Download auf der GfSE e.V. Homepage unter Aus- und Weiterbildung.

Der Studienpreisausschuss und Vorstand der GfSE beglückwünschten die Preisträger. Insgesamt wurden für die Endrunde Geldprämien im Gesamtumfang von €6000 überreicht, die dankenswerterweise durch Spenden der Firmen Astrium GmbH, EADS Deutschland GmbH Cassidian und Suzlon Energy GmbH aufgebracht wurden. Dank gilt auch jenen GfSE-Mitglieder die durch ihre Spende allen Endrundenteilnehmern eine für ein Jahr beitragsfreie Mitgliedschaft bei INCOSE und GfSE ermöglichen.

Der Bewerbungsaufruf für den Studienpreiswettbewerb 2012 wird Anfang des nächsten Jahres auf der Homepage der GfSE erfolgen.

Über die GfSE

Die Gesellschaft für Systems Engineering e.V. wurde 1997 gegründet. Die GfSE ist die deutsche Sektion des International Council on Systems Engineering (INCOSE) und vertritt als German Chapter of INCOSE die Organisation im deutschsprachigen Raum. Die GfSE fördert als gemeinnützige Organisation Wissenschaft und Bildung im Bereich des Systems Engineering in Industrie, Forschung und Lehre. Sie partizipiert an den Aktivitäten von INCOSE auf europäischer und internationaler Ebene und offeriert darüber hinaus ein deutschsprachiges Dienstleistungsangebot zum Thema Systems Engineering. Mehr Informationen finden Sie unter  www.gfse.de .

INCOSE konstituierte sich in den neunziger Jahren als internationale, gemeinnützige Organisation. INCOSE gilt heute als die international maßgebende Körperschaft zur Definition, Verständnisbildung, Förderung und Anwendung des Systems Engineering. Mehr Informationen über INCOSE finden Sie unterwww.incose.org.


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Autor:
[S/S]


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Artikel vom 02.06.2011


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